Riesling

von alten Reben
Sächsischer Landwein
trocken

zitronengelb, klar ausgeprägtes blumiges Bukett, komplex und fruchtig-blumiges Aroma nach Aprikose mit rieslingtypischer Note. Sehr extraktreich, rassig und edel mit lang anhaltendem Abgang ... ein Feuerwerk auf der Zunge.

Jahrgang 2009
für Spätlese geeignet,
95° Oe, 12,18 % vol,
Restzucker 2,2 g/l,
Gesamtsäure: 7,1 g/l,
freie schweflige Säure 22 mg/l
Flasche 0,75 l: 22,00 Euro
(1,0 l: 29,33 Euro)

Jahrgang 2011
für Spätlese geeignet,
90° Oe, 11,58 % vol,
Extrakt: 26,7 g/l
Restzucker 2,1 g/l,
Gesamtsäure: 8,1 g/l,
freie schweflige Säure 32 mg/l
Flasche 0,75 l: 14,00 Euro
(1,0 l: 18,67 Euro)

Empfehlung zu Speisen
zu Fisch, Meeresfrüchten, Aufläufen, Quiches, Schinken und Wildgeflügel.
In Zweifelsfällen sollte nach der Soße gefragt und lieber am Essen als am Wein gespart werden!

 

 

Riesling
Etikett
Otto I. (der Reiche) 1156–1190
Als ältester Sohn von Markgraf Konrad I. erhält er 1156 den wichtigsten Landteil, die Mark Meißen. Durch die Freiberger Silberfunde, die Städtegründungen, die Erweiterung des Ackerbaus sowie mit dem Beginn eines rationellen Weinbaus erwächst Wohlstand und wirtschaftliche Macht undbringt und für die Wettiner Reichtum. 1161 ist belegt, daß nahe der Meißner Burg ein Weinberg bestand, der sicherlich mit der in kühlen Anbaugebieten weit verbreiteten, alten Rebe »Weißer Riesling« bestockt war. Die Sonderkultur Wein wurde mit Erfolg verbreitet, denn zum Ende der Regierungszeit Otto I. war der Weinbau um Meißen bis Cossebaude am aufblühen.